Feuerwehr Frankenberg/Eder
                               Rund um die Uhr ehrenamtlich für SIE da!
 

Home
Alltag
Über uns
Chronik
Technik
Einsätze
Download
Jugend
Verein
Lehrgänge
Zeitung
Kalender
Guestbook
Links
BSE KiTa
Kontakt
Impressum


[Nach oben] [Fluessigkeit in Eder 300108] [Milchlaster umgestuerzt 310108] [Brand Wiesenfeld 090208] [Brand Rosenthal 170208] [Orkan Emma] [Unwetter 300508] [LKW Brand 140708] [Brand Thonet 241008] [Heizoel in Kanal 301008] [VU 07122008] [Brand Rennertehausen 241208]
 

Fonduefett löst Wohnhausbrand aus

Rennertehausen. In Flammen geratenes Fonduefett hat an Heiligabend einen Dachstuhlbrand ausgelöst. Ein Mann wurde verletzt.

Der 49 Jahre alte Mieter einer Dachgeschosswohnung im der Straße Hinter den Gärten und seine beiden 15 und 18 Jahre alten Söhne wollten laut Polizei am Abend im Wohnzimmer Fondue essen. Dazu erhitzten sie zuvor das Fett in einem Topf auf dem Küchenherd. Für etwa zwei Minuten verließen Vater und Söhne gegen 19 Uhr die Küche. Als der 49-Jährige zum Herd zurückging, sah er bereits Flammen aus dem Topf schlagen. 
 
Der Mann versuchte noch, mit einer Decke das Feuer zu ersticken. Dabei zog er sich Brandverletzungen an einer Hand zu. Die Flammen ergriffen die Dunstabzugshaube, außerdem spritzte heißes Fett im Raum umher und löste an weiteren Stellen Feuer aus. Einer der Söhne setzte den Notruf ab, die drei Männer retteten sich aus der brennenden Wohnung. Das Dachgeschoss brannte völlig aus. Die übrigen Bewohner des Dreifamilienhauses flüchteten ebenfalls ins Freie. 
 
Haus unbewohnbar, bis zu 150.000 Euro Schaden 
Mindestens 50 Einsatzkräfte aus mehreren Allendorfer Ortsteilen kämpften gegen die Flammen an. Verstärkung mit Drehleitern rückte aus Frankenberg und Korbach an. Die Einsatzleitung hatte Gemeindebrandinspektor Robert Stutzmann, der stellvertretende Kreisbrandinspektor Horst Benner-Hensel und die Besatzung des in Laisa stationierten Rettungswagens waren ebenfalls an der Einsatzstelle. Noch am späten Abend sollte das Dach von den Körben der Drehleitern aus abgedeckt werden, damit der dahinter lodernde Brand vollständig abgelöscht werden kann. Das Haus sei unbewohnbar, teilte der Dienstgruppenleiter der Frankenberger Polizeistation am Abend auf Anfrage mit. Die Beamten schätzten den Schaden auf 120.000 bis 150.000 Euro. Außer dem Wohnungsinhaber wurde niemand verletzt.
 
 
Gegen 0.30 Uhr rükten die meisten Feuerwehrleute ab, eine Brandwache blieb laut Polizei bis zum Morgen des ersten Weihnachtsfeiertages an Ort und Stelle. Wie bei Bränden mit Gebäudeschaden üblich, sollen sich in den nächsten Tagen Brandexperten der Kriminalpolizei ein Bild von den Auswirkungen des Feuers machen. (pfa)

Quelle: www.112-Magazin.de

Alltag ] Über uns ] Chronik ] Technik ] Einsätze ] Download ] Jugend ] Verein ] Lehrgänge ] Zeitung ] Kalender ] Guestbook ] Links ] BSE KiTa ] Kontakt ] Impressum ]