Schreinerei und Wohnhaus in Flammen
Neukirchen. Ein Wohnhaus ist in der Nacht
vollständig aus- und eine direkt angrenzende
Schreinerei teilweise niedergebrannt.
Bei dem Feuer im Prangelweg, das Nachbarn gegen
1.30 Uhr am frühen Mittwochmorgen entdeckt und
der Leitstelle gemeldet hatten, entstand nach
ersten Schätzungen der Polizei ein Schaden von
600.000 bis 800.000 Euro. Die Wehren aus
Neukirchen, Sachsenberg, Münden, Dalwigksthal,
Rhadern, Goddelsheim und aus Frankenberg rückten
zu der Schreinerei aus, die baulich direkt mit
dem nebenstehenden Wohnhaus verbunden ist. Beim
Eintreffen der ersten Brandschützer stand das
Gebäude bereits lichterloh in Flammen. Insgesamt
waren etwa 60 Feuerwehrleute im Einsatz.
Teils unter Atemschutz sowie vom Korb der
Frankenberger Drehleiter aus bekämpften die
Einsatzkräfte den Brand. Während das
zweigeschossige Wohnhaus weitgehend ausbrannte
und der hintere Teil der Werkstatt total
zerstört wurde, blieb der zum Prangelweg
gewandte vordere Teil der Schreinerei nahezu
unversehrt. Einsatzleiter der Feuerwehren war
der Lichtenfelser Stadtbrandinspektor Herbert
Knipp. Neben Feuerwehr und Polizei waren eine
Rettungswagenbesatzung sowie die Lichtenfelser
Helfer vor Ort des Roten Kreuzes an die
Brandstelle beordert worden.
Verletzt wurde niemand. Im Wohnhaus befanden
sich keine Menschen. Die Schreinerei, die nach
Informationen von 112-magazin.de unter anderem
Messerblöcke fertigt, war laut Polizei seit drei
Wochen wegen Betriebsferien geschlossen. An
diesem Donnerstag sollte die Arbeit wieder
aufgenommen werden. Das Wohnhaus ist
unbewohnbar.
Das Feuer brach nach ersten Ermittlungen
zwischen dem Wohnhaus und der angrenzenden
Schreinerei aus. Gegen 3.15 Uhr war der Brand
weitgehend gelöscht, es folgten Nachlösch- und
Aufräumarbeiten. Nach dem Abrücken der meisten
Wehrleute blieb eine Brandwache an der
Schreinerei. Die Korbacher Kriminalpolizei hat
noch in der Nacht die Ermittlungen übernommen.
Die Brandursache stand auch am
Mittwochnachmittag noch nicht fest. Die
Ermittlungen dauern an, erklärte Polizeisprecher
Volker König. Zunächst hatte die Polizei in der
Nacht die Schadenshöhe mit 400.000 Euro
angegeben. König erklärte, in der Werkstatt
seien mehrere hochwertige Werkzeuge zerstört
worden. Dies erkläre die nunmehr fast doppelte
Schadenshöhe.
(pfa)
www.112-magazin.de
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