51-Jähriger bei Unfall
getötet
Frankenberg. Vermutlich
von einem Stück Holz im Auto ist ein 51-jähriger Autofahrer bei einem
Unfall erschlagen worden.
Die genauen Umstände des Unfalls
sind noch unklar. Die Polizei geht nach ihren Ermittlungen davon aus,
dass der alleine im Fahrzeug sitzende Röddenauer am Montagabend oder in
der Nacht zu Dienstag mit seinem älteren VW Passat die Kreisstraße 117
von Burgwald kommend in Richtung Frankenberg befuhr. Noch im Bereich der
Burgwalder Gemarkung, kurz vor zwei Parkplätzen im Wald, kam das Auto
nach rechts von der Fahrbahn ab.
Den
Unfallspuren zufolge lenkte der 51-Jährige auf der Bankette gegen,
geriet schließlich auf die Gegenspur und schleuderte von dort nach
rechts zurück über die Straße und eine Böschung hinunter. Dort stieß das
Fahrzeug gegen einen Baum und kam auf dem Dach zum Liegen. Als
Unfallursache nehmen die Beamten der Frankenberger Polizeistation nicht
angepasste Geschwindigkeit an.
Der Röddenauer hatte in seinem Fahrzeug
Holzlatten geladen, sie allerdings nicht gesichert. Die Polizei geht
davon aus, dass die Ladung während des Unfalls ins Rutschen geriet und
mit zu den tödlichen Verletzungen des Fahrers beitrug. Ein
Sachverständiger wurde in die Untersuchungen eingeschaltet, um das
Unfallgeschehen zu untersuchen. Auch die Marburger Staatsanwaltschaft
hat Ermittlungen aufgenommen.
Das Unfallauto war um 5.46 Uhr von
einem zur Arbeit nach Frankenberg fahrenden Radfahrer entdeckt. Er
alarmierte die Polizei, die mit zwei Streifenwagen in den Burgwald
ausrückte. Der ebenfalls alarmierte Notarzt und die Besatzung eines
Rettungswagens konnten nur noch den Tod des 51-Jährigen feststellen.
Nach Auskunft der Polizei war der Fahrer beim Auffinden bereist einige
Stunden tot.
Da das Fahrzeugwrack am Böschungsrand
unterhalb des Scheinwerferfeldes vorbeifahrender Autos gelegen hatte,
blieb es mehrere Stunden unentdeckt. Feuerwehrleute aus Frankenberg
bargen die Leiche aus dem verformten Auto. An dem Passat entstand mit
2000 Euro ein Totalschaden. (ma/ots) |