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51-Jähriger bei Unfall getötet
05/05/2009, 07:33

Frankenberg. Vermutlich von einem Stück Holz im Auto ist ein 51-jähriger Autofahrer bei einem Unfall erschlagen worden.
Die genauen Umstände des Unfalls sind noch unklar. Die Polizei geht nach ihren Ermittlungen davon aus, dass der alleine im Fahrzeug sitzende Röddenauer am Montagabend oder in der Nacht zu Dienstag mit seinem älteren VW Passat die Kreisstraße 117 von Burgwald kommend in Richtung Frankenberg befuhr. Noch im Bereich der Burgwalder Gemarkung, kurz vor zwei Parkplätzen im Wald, kam das Auto nach rechts von der Fahrbahn ab.

Den Unfallspuren zufolge lenkte der 51-Jährige auf der Bankette gegen, geriet schließlich auf die Gegenspur und schleuderte von dort nach rechts zurück über die Straße und eine Böschung hinunter. Dort stieß das Fahrzeug gegen einen Baum und kam auf dem Dach zum Liegen. Als Unfallursache nehmen die Beamten der Frankenberger Polizeistation nicht angepasste Geschwindigkeit an.

Der Röddenauer hatte in seinem Fahrzeug Holzlatten geladen, sie allerdings nicht gesichert. Die Polizei geht davon aus, dass die Ladung während des Unfalls ins Rutschen geriet und mit zu den tödlichen Verletzungen des Fahrers beitrug. Ein Sachverständiger wurde in die Untersuchungen eingeschaltet, um das Unfallgeschehen zu untersuchen. Auch die Marburger Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen aufgenommen.

Das Unfallauto war um 5.46 Uhr von einem zur Arbeit nach Frankenberg fahrenden Radfahrer entdeckt. Er alarmierte die Polizei, die mit zwei Streifenwagen in den Burgwald ausrückte. Der ebenfalls alarmierte Notarzt und die Besatzung eines Rettungswagens konnten nur noch den Tod des 51-Jährigen feststellen. Nach Auskunft der Polizei war der Fahrer beim Auffinden bereist einige Stunden tot.

Da das Fahrzeugwrack am Böschungsrand unterhalb des Scheinwerferfeldes vorbeifahrender Autos gelegen hatte, blieb es mehrere Stunden unentdeckt. Feuerwehrleute aus Frankenberg bargen die Leiche aus dem verformten Auto. An dem Passat entstand mit 2000 Euro ein Totalschaden. (ma/ots) 


Quelle: www.112-magazin.de

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