Für den Ernstfall Zeit gewinnen – Begehung des Kreiskrankenhauses

Frankenberg, 30. November 2018. Der ein oder andere Patient oder Besucher wunderte sich vielleicht etwas, als Mitte November eine große Gruppe Feuerwehrfrauen und –männer im Foyer des Kreiskrankenhauses Frankenberg Aufstellung nahmen. Der Grund dafür war kein Einsatz zu einem Notfall, sondern eine Begehung des Hauses. Technischer Leiter Horst Cronau und Geschäftsführer Gerhard Hallenberger führten die rund 30köpfige Gruppe durch alle wichtigen technischen Räumlichkeiten, in denen es zu einer Gefahrensituation kommen kann.

FFW-FKB im KKH_Begehung (002)
Stromversorgung inkl. Notstromaggregaten, Gasversorgung, Klimageräte und Aufzugtechnik, Zu-und Abluftsysteme, Batterieanlage, Keller mit einem 50.000 Liter fassenden Öltank, Labor, Radiologie mit ihren hochempfindlichen Geräten wie CT und MRT, Bettenlager, Wäschekammer oder auch Lagerräumen für unterschiedlichste Materialien und Gegenstände, all diese Örtlichkeiten begutachteten die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr genau. „Diese Begehung ist sehr wichtig für uns,“ erklärt Wehrführer David Tschirner „dadurch haben wir einen Eindruck von der Größe und Komplexität des Hauses erhalten. Im Ernstfall gewinnen wir so Zeit und können uns sofort und zügig zum Ort der Gefahr begeben. Jetzt wissen auch unsere neuesten Mitglieder welche Löschmittel an den verschiedenen Orten und Anlagen eingesetzt werden dürfen.“
Im Anschluss an die 90-minütige ausführliche Führung von Horst Cronau gab es einen Abendsnack und Getränke in der Personalkantine. Dabei bedankte sich Geschäftsführer Gerhard Hallenberger herzlich bei der Freiwilligen Feuerwehr Frankenberg für das Interesse und die gute Zusammenarbeit.
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