Gemeinsame Übung von DRK und Feuerwehr

Achtung, Achtung, schwerer Verkehrsunfall mit mehreren verletzen Personen, mehrere Personen eingeklemmt!
So lautete die Alarmierung zu der gemeinsamen Übung der Feuerwehr Frankenberg, Feuerwehr Röddenau, der First-Responder-Gruppe der Feuerwehr Rodenbach und den Kollegen des Rettungsdienstes.

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Auf der für die Übung vollgesperrten K125 bei Röddenau waren ein Traktor mit einer Feiergesellschaft auf der Ladefläche mit einem Kleinwagen zusammengestossen.

Insgesamt acht Patienten mussten versorgt werden. Ein Patient befand sich im Fahrerhaus des Traktors und musste über eine Rettungsplattform gerettet werden, zwei Patienten war im PKW eingeschlossen und eine Person war mit dem Bein unter den Rädern des Ladewagens eingeklemmt.

Insgesamt waren an der Übung 65 Einsatzkräfte beteiligt. Neben mehreren Dokumentatoren und Fotografen verfolgte der Frankenberger Bürgermeister Rüdiger Hess die Übung. Um die Übung möglichst realistisch zu gestalten standen uns sieben Verletztendarsteller zur Verfügung, die entsprechend geschminkt wurden.

Weiterhin wurde vor Ort eine Leitstelle simuliert und durch eine Leitstellendisponenten besetzt, so dass der komplette Funkverkehr realistisch ablief. Selbst die Anmeldung in verschiedenen Krankenhäusern, sowie die Einweisung mehrerer Rettungshubschrauber lief über diese Leitstelle.

Nach der erfolgreichen Rettung aller Patienten wurden die Teilnehmer der Übung durch die Kochgruppe der DRK Bereitschaft verpflegt. Nach einer Nachbesprechung waren sich alle Teilnehmer einig, dass diese Übung allen Beteiligten großen Spaß gemacht hat und jeder etwas dazu gelernt hat. Wir freuen uns darauf, weitere Übungen mit den beteiligten Einheiten durchführen zu können.

Text: DRK-Bereitschaft vom 08.10.18